[23. August] Ciu­dad Juá­rez

»Ciu­dad Juá­rez. All­tag in der gefähr­lichs­ten Stadt der Welt«

Autorin­nen-Lesung und Gespräch mit Kath­rin Zei­ske, mode­riert von Jana Flör­chin­ger

Eine Koope­ra­ti­on mit med­ico inter­na­tio­nal und CAREA e.V.

Kath­rin Zei­ske, die als freie Jour­na­lis­tin gro­ße Tei­le des Jah­res in der mexi­ka­ni­schen Grenz­me­tro­po­le ver­bringt, führt an unter­schied­lichs­te Schau­plät­ze der Stadt und macht mit ihren fes­seln­den Beschrei­bun­gen Protagonist*innen greif­bar und Bege­ben­hei­ten nach­voll­zieh­bar. Sie gibt Ein­blick hin­ter die Kulis­sen die­ser Grenz­stadt in der Wüs­te, berich­tet von Men­schen, die in den mar­gi­na­li­sier­ten Vier­teln leben, von Jugend­li­chen, die Men­schen klan­des­tin über die Gren­ze brin­gen, von Frau­en, die in Mon­ta­ge­fa­bri­ken unse­re Auto­sit­ze fer­ti­gen, und von Män­nern, die Ban­den­krie­ge im Gefäng­nis über­lebt haben. Und von Aktivist*innen, die unver­dros­sen Gerech­tig­keit ein­for­dern und ver­su­chen, das Leben in der Stadt lebens­wer­ter zu gestal­ten, Per­spek­ti­ven abseits der Aus­beu­tung im Welt­markt zu schaf­fen und eine kol­lek­ti­ve Erin­ne­rung zu erwir­ken.

Zeit: Mitt­woch, 23. August 2023, 20:00 Uhr
Ort: Karl Marx Buch­handlung, Jor­dan­stra­ße 11, 60486 Frank­furt

[3. Juli] Bau­stel­le Com­mu­ne

Hen­ri Lefeb­v­re und die urba­ne Revol­te

Buch­vor­stel­lung mit Moritz Han­ne­mann, Lau­ra Strack und Klaus Ron­ne­ber­ger

Bis zum heu­ti­gen Tag stellt die Com­mu­ne den ein­zi­gen Ver­such eines revo­lu­tio­nä­ren Urba­nis­mus dar…

…schreibt Hen­ri Lefeb­v­re in sei­nem 1965 erschie­nen Buch La pro­cla­ma­ti­on de la Com­mu­ne. Jetzt sind erst­mals Tei­le sei­nes Buches über die Pari­ser Com­mu­ne, in dem Revo­lu­ti­ons- und Stadt­theo­rie inein­an­der­flie­ßen, auf Deutsch zugäng­lich.

Als frü­her Ver­tre­ter des „west­li­chen Mar­xis­mus“, Stadt­so­zio­lo­ge und Kri­ti­ker des All­tags­le­bens wirkt Lefeb­v­re bis heu­te nach. Die Her­aus­ge­be­rIn­nen Klaus Ron­ne­ber­ger, Lau­ra Strack und Moritz Han­ne­mann prä­sen­tie­ren den his­to­ri­schen Hin­ter­grund zu Lefeb­v­res Text und Denk­stil und geben eine Ein­füh­rung in das Kon­zept der urba­nen Revo­lu­ti­on als Fest.

Wann: Am Mon­tag, 3. Juli 2023, 20:00 Uhr

Wo: Karl Marx Buch­handlung, Jor­dan­str. 11 60486 Frank­furt

[07.06.23] Rech­ter Ter­ror in Hes­sen

Buch­vor­stel­lung und Dis­kus­si­on

Rech­ter Ter­ror kann sich auch in Hes­sen jeder­zeit Bahn bre­chen. Die Ermor­dung des Kas­se­ler Regie­rungs­prä­si­den­ten Dr. Wal­ter Lüb­cke im Juni 2019, das Atten­tat von Hanau im Febru­ar 2020, bei dem zehn Men­schen ermor­det wur­den, sowie der Mord­ver­such von Wäch­ters­bach im Juli 2019 haben dies deut­lich gemacht.

Ein Blick in die Geschich­te zeigt, dass rech­ter Ter­ror eine per­ma­nen­te Begleit­erschei­nung der BRD ist. In dem bebil­der­ten Vor­trag wer­den zen­tra­le Erkennt­nis­se des Buches „Rech­ter Ter­ror in Hes­sen – Geschich­te, Akteu­re, Orte“ vor­ge­stellt und dabei auch Beson­der­hei­ten in Frank­furt beleuch­tet.

Mit: Sascha Schmidt und Yvonne Wey­rauch, bei­de aktiv im Bera­tungs­netz­werk gegen Rechts­extre­mis­mus und für Demo­kra­tie in Hes­sen sowie im DGB Hes­sen-Thü­rin­gen.