Wer sind die Menschen, die unsere Kleider herstellen? Wie leben sie? Imke Müller-Hellmann packt ihre Lieblingskleidungsstücke ein und fährt los: Bangladesch, Vietnam, Portugal, Thüringen, China. Sie reist durch eine weltweit vernetzte, gigantische Industrie, in der, zumal in den Ländern des Globalen Südens, häufig soziale und ökologische Missstände herrschen. Sie erhält Einblicke, die überraschen, und erlebt Situationen, die nahe gehen. Sie dokumentiert, was ihr widerfährt, und schreibt auf, was die Menschen ihr aus ihren Leben erzählen.
Imke Müller-Hellmann, geboren 1975, arbeitet als Jobcoach für Menschen mit Behinderung und schreibt Erzählungen und literarische Sachbücher. Ihre Kurzgeschichten wurden mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet, 2014 erschien das Buch Verschwunden in Deutschland – Lebensgeschichten von KZ-Opfern – Auf Spurensuche durch Europa. Für Leute machen Kleider war sie Stipendiatin des Grenzgänger-Programms der Robert-Bosch-Stiftung und des Literarischen Colloquiums Berlin. Die Autorin lebt in Bremen.
Diese Veranstaltung wird präsentiert vom AK Kritische Geographie Frankfurt am Main:

Seit Jahren steigen Mieten und Wohnungspreise vor allem in wachsenden Städten und Regionen Deutschlands. Günstiger Wohnraum ist zunehmend knapp und gerade untere und mittlere Einkommensgruppen sind von hohen Wohnkosten belastet. Vor diesem Hintergrund erörtern drei Autor/innen des Sammelbandes (Bernd Belina, Susanne Heeg und Sebastian Schipper) die Gründe für die Wiederkehr der Wohnungsfrage und erkunden Strategien, mit denen bezahlbarer Wohnraum für alle geschaffen werden kann.